Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutznießer, und haben sie als boni patres familias (gute Familienväter) den nachfolgenden Generationen verbessert zu hinterlassen. Karl Marx Wichtig bleibt die Erkenntnis: Vermeidung von Umweltschäden muss Vorrang haben vor nachträglicher Beseitigung. Das Thema Umweltschutz muss für die Kommunalpolitik der Zukunft einen noch höheren Stellenwert erhalten. Dazu gibt es vielfältige große und kleine Möglichkeiten. Die Unterstützung privater Regenwassernutzungsanlagen halten wir für sinnvoll. Wir sind für die verstärkte Förderung regenerativer Energiepotenziale in unserer Stadt. Wir halten eine kommunale Unterstützung beim Ausbau privater Solaranlagen für wichtig. Es muss Finanzierungsmodelle geben, die es jedem Eigenheimbesitzer ermöglichen, Solaranlagen zu installieren. Wir treten für eine Kommunalisierung der Energieversorgung ein. Die Strom- und Gasnetze gehören in öffentliches Eigentum. Verantwortung und Verteilung sollen Aufgabe der Stadtwerke werden. Mit der Gründung der Netzeigentumsgesellschaft wurde ein Schritt in die richtige Richtung gegangen, der uns nicht weit genug geht. Wir halten eine eigene Wasserversorgung nach wie vor für außerordentlich wichtig. Wasserwerke und Kläranlagen müssen weiter auf dem bestmöglichen Stand gehalten werden. Wir wollen neue Initiativen zur Sanierung unserer heimischen Fließgewässer. Wir fordern regelmäßige Kontrolle durch Entnahme von Wasserproben verbunden mit öffentlicher Berichterstattung. Wir fordern eine Kontrolle der landwirtschaftlichen Intensivwirtschaft in unserer Gemarkung. Wir wollen dafür die Anlage von Streuobstwiesen und die Pflege des alten Obstbaumbestandes. Dazu ist die Brachlandpflege zu organisieren. Wir sind für ökologische Waldbearbeitung und halten den Einsatz von Großmaschinen für falsch. Wir sind für Artenvielfalt, gegen zu hohe Wildbestände. Die Erholungsfunktion des Waldes muss vor der wirtschaftlichen Nutzung kommen. Wir betrachten die Ausdehnung des Kiesabbaus und des Betonwerks am Oberwald mit großer Sorge. Wir brauchen keine neuen Auskiesungen im Wald und auf Wiesen. Wir sind für die Entsiegelung von öffentlichen Flächen.
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Das gesamte Wahlprogramm der DKP/Linke Liste finden Sie hier: WAHLPROGRAMM Entschieden für den Schutz unserer Umwelt eintreten
Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutznießer, und haben sie als boni patres familias (gute Familienväter) den nachfolgenden Generationen verbessert zu hinterlassen. Karl Marx Wichtig bleibt die Erkenntnis: Vermeidung von Umweltschäden muss Vorrang haben vor nachträglicher Beseitigung. Das Thema Umweltschutz muss für die Kommunalpolitik der Zukunft einen noch höheren Stellenwert erhalten. Dazu gibt es vielfältige große und kleine Möglichkeiten. Die Unterstützung privater Regenwassernutzungsanlagen halten wir für sinnvoll. Wir sind für die verstärkte Förderung regenerativer Energiepotenziale in unserer Stadt. Wir halten eine kommunale Unterstützung beim Ausbau privater Solaranlagen für wichtig. Es muss Finanzierungsmodelle geben, die es jedem Eigenheimbesitzer ermöglichen, Solaranlagen zu installieren. Wir treten für eine Kommunalisierung der Energieversorgung ein. Die Strom- und Gasnetze gehören in öffentliches Eigentum. Verantwortung und Verteilung sollen Aufgabe der Stadtwerke werden. Mit der Gründung der Netzeigentumsgesellschaft wurde ein Schritt in die richtige Richtung gegangen, der uns nicht weit genug geht. Wir halten eine eigene Wasserversorgung nach wie vor für außerordentlich wichtig. Wasserwerke und Kläranlagen müssen weiter auf dem bestmöglichen Stand gehalten werden. Wir wollen neue Initiativen zur Sanierung unserer heimischen Fließgewässer. Wir fordern regelmäßige Kontrolle durch Entnahme von Wasserproben verbunden mit öffentlicher Berichterstattung. Wir fordern eine Kontrolle der landwirtschaftlichen Intensivwirtschaft in unserer Gemarkung. Wir wollen dafür die Anlage von Streuobstwiesen und die Pflege des alten Obstbaumbestandes. Dazu ist die Brachlandpflege zu organisieren. Wir sind für ökologische Waldbearbeitung und halten den Einsatz von Großmaschinen für falsch. Wir sind für Artenvielfalt, gegen zu hohe Wildbestände. Die Erholungsfunktion des Waldes muss vor der wirtschaftlichen Nutzung kommen. Wir betrachten die Ausdehnung des Kiesabbaus und des Betonwerks am Oberwald mit großer Sorge. Wir brauchen keine neuen Auskiesungen im Wald und auf Wiesen. Wir sind für die Entsiegelung von öffentlichen Flächen.
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