Wir leben am Frankfurter Flughafen und sind nicht gegen den Flughafen. Aber wir sind und bleiben Gegner des ständig wachsenden Flughafenausbaus seit den Zeiten der Auseinandersetzung gegen die Startbahn/West. Wir akzeptieren nicht, dass Ausbaubetreiber immer Recht bekommen sollen und sich der Flughafen wie ein Krebsgeschwür ausdehnt. Deshalb lehnen wir den Bau des Terminals 3 ab. Wir unterstützen die Forderungen der Bürgerinitiativen für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und eine Absenkung der Zahl der Flugbewegungen auf maximal 380.000 pro Jahr. Jeder verantwortungsbewusste Kommunalpolitiker muss sich wehren, wenn immer mehr Flugbewegungen, immer mehr Lärm, immer mehr Gesundheitsgefährdungen den Menschen zugemutet werden. Unbestreitbar ist, dass der Flughafen für Frankfurt und die gesamte Rhein-Main-Region eine große wirtschaftliche Bedeutung hat. Aber oft haben sich auch die Arbeitsplatzprognosen am Flughafen als unhaltbar erwiesen. Sie waren gestützt auf von der Fraport bestellte und bezahlte Gefälligkeitsgutachten. Wir wissen zudem, dass auf dem Rhein-Main- Flughafen, vor allem durch Fremdfirmen immer mehr unzumutbare Arbeitsplätze geschaffen wurden. Fraport selbst hat Arbeitsplätze in Billigfirmen ausgegliedert. Dass der Flugverkehr immer mehr zunimmt, ist kein Naturgesetz. Wir fordern die Besteuerung von Kerosin. Des Weiteren wollen wir attraktive und vor allem bezahlbare Bahnverbindungen in Deutschland und Europa, als Alternative zum Luftverkehr. Bis zu einem Drittel der Flüge von Rhein-Main sind Kurzstreckenflüge, die sich auf die Bahn verlagern lassen. Wir unterstützen im Parlament und außerparlamentarisch den Widerstand gegen den weiteren Ausbau. Wir wollen neben den bestehenden Lärmmessstellen unabhängige kommunale Anlagen, um den wachsenden Lärm besser erfassen und bekämpfen zu können. Wir setzen uns dafür ein, dass Lärmsünder streng bestraft werden. Wir wollen eine regelmäßige Überprüfung der Luft auf Schadstoffe, ein absolutes Nachtflugverbot und neue Schallschutzmaßnahmen. Der Bodenlärm muss gestoppt werden. Die Schäden, die der Flughafen dem Umland und seinen Menschen zufügt, müssen gemäß dem Verursacherprinzip berechnet und ausgeglichen werden. Der Kampf gegen die ständige Verminderung der Lebensqualität durch den Flughafen muss Thema des Stadtparlaments bleiben. Diese Position ist für unser Handeln Richtschnur.  
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Das gesamte Wahlprogramm der DKP/Linke Liste finden Sie hier: WAHLPROGRAMM Für Nachtflugverbot kämpfen - Gegen einen weiteres Ausbau des Flughafens
Wir leben am Frankfurter Flughafen und sind nicht gegen den Flughafen. Aber wir sind und bleiben Gegner des ständig wachsenden Flughafenausbaus seit den Zeiten der Auseinandersetzung gegen die Startbahn/West. Wir akzeptieren nicht, dass Ausbaubetreiber immer Recht bekommen sollen und sich der Flughafen wie ein Krebsgeschwür ausdehnt. Deshalb lehnen wir den Bau des Terminals 3 ab. Wir unterstützen die Forderungen der Bürgerinitiativen für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und eine Absenkung der Zahl der Flugbewegungen auf maximal 380.000 pro Jahr. Jeder verantwortungsbewusste Kommunalpolitiker muss sich wehren, wenn immer mehr Flugbewegungen, immer mehr Lärm, immer mehr Gesundheitsgefährdungen den Menschen zugemutet werden. Unbestreitbar ist, dass der Flughafen für Frankfurt und die gesamte Rhein-Main-Region eine große wirtschaftliche Bedeutung hat. Aber oft haben sich auch die Arbeitsplatzprognosen am Flughafen als unhaltbar erwiesen. Sie waren gestützt auf von der Fraport bestellte und bezahlte Gefälligkeitsgutachten. Wir wissen zudem, dass auf dem Rhein-Main- Flughafen, vor allem durch Fremdfirmen immer mehr unzumutbare Arbeitsplätze geschaffen wurden. Fraport selbst hat Arbeitsplätze in Billigfirmen ausgegliedert. Dass der Flugverkehr immer mehr zunimmt, ist kein Naturgesetz. Wir fordern die Besteuerung von Kerosin. Des Weiteren wollen wir attraktive und vor allem bezahlbare Bahnverbindungen in Deutschland und Europa, als Alternative zum Luftverkehr. Bis zu einem Drittel der Flüge von Rhein-Main sind Kurzstreckenflüge, die sich auf die Bahn verlagern lassen. Wir unterstützen im Parlament und außerparlamentarisch den Widerstand gegen den weiteren Ausbau. Wir wollen neben den bestehenden Lärmmessstellen unabhängige kommunale Anlagen, um den wachsenden Lärm besser erfassen und bekämpfen zu können. Wir setzen uns dafür ein, dass Lärmsünder streng bestraft werden. Wir wollen eine regelmäßige Überprüfung der Luft auf Schadstoffe, ein absolutes Nachtflugverbot und neue Schallschutzmaßnahmen. Der Bodenlärm muss gestoppt werden. Die Schäden, die der Flughafen dem Umland und seinen Menschen zufügt, müssen gemäß dem Verursacherprinzip berechnet und ausgeglichen werden. Der Kampf gegen die ständige Verminderung der Lebensqualität durch den Flughafen muss Thema des Stadtparlaments bleiben. Diese Position ist für unser Handeln Richtschnur.
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Das gesamte Wahlprogramm der DKP/Linke Liste finden Sie hier: WAHLPROGRAMM Für Nachtflugverbot kämpfen - gegen einen weiteren Ausbau des Flughafens