Der öffentliche Personennahverkehr leidet nach wie vor unter einer Infrastrukturpolitik, die sich weitestgehend am Auto orientiert. Dadurch wird der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) noch immer nicht als attraktive Alternative zum Auto wahrgenommen. Der Verkehr soll nicht nur betriebs-wirtschaftlich, sondern auch volks-wirtschaftlich bewertet werden. Die Preise des ÖPNV sind viel zu hoch, weil nur auf die Kosten geschaut wird, aber nicht auf den volkswirtschaftlichen Nutzen. Das führt dazu, dass auch künftig immer mehr Autos auf den Straßen unterwegs sein werden. Dies gefährdet bereits heute die Lebensqualität der Kommunen in erheblichem Maße. Wir begreifen Mobilität als ein Menschenrecht. Menschen, die über kein Auto verfügen, sollen nicht auf Mobilität verzichten müssen. Wir fordern attraktive öffentliche Nahverkehrssysteme. Notwendig sind alternative Bedienungsformen wie Anrufsammeltaxen, Mini- und Rufbusse, Mitfahrzentralen und Carsharing. Wir streben einen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr an. Bereits jetzt dürfen aber die Fahrpreise die Fahrtkosten eines PKW auf keinen Fall übersteigen. Wir sind für eine Tarifgestaltung, die insgesamt deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen muss und darüber hinaus Subventionen für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger vorsieht. Nur so können z.B. auch Einzelfahrten zum Arbeitsplatz vermieden werden. Fahrpreiserhöhung im RMV lehnen wir entschieden ab. Fahrpreise müssen Anreiz sein, das Auto stehen zu lassen. Die Kahlschlagpolitik der Deutschen Bahn AG, die immer mehr Kommunen vom Bahnnetz abkoppelt, muss bekämpft werden. Wir setzen uns für die Verkürzung der Taktzeiten bei der S-Bahn und den Buslinien auf 15 Minuten ein. Wir wollen, dass umweltfreundliche Verkehrsarten (Bus-, Rad- und Fußverkehr) gefördert werden. Wir fordern dies nicht nur aus ökologischen, sondern vor allem auch aus sozialen Gründen. Fahrradfahren gewinnt an Bedeutung. Wir fordern seit vielen Jahren im Stadtparlament eine fahrradfreundliche Stadt und haben mit konkreten Vorschlägen viel erreicht. Wenn Radfahren sicher und bequem ist, gibt es Chancen, den innerstädtischen Autoverkehr einzuschränken. Trotz vieler Verbesserungsmaßnahmen - der Straßenverkehr wird die Kommunalpolitik auch in unserer Stadt noch lange beschäftigen. Möglichkeiten für den örtlichen Verkehr: Geeignete Verkehrsüberwachung, Warntafeln mit Geschwindigkeitsanzeigen. Gesicherte Fußgängerüberwege, Fahrradwege, Feinstaubmessungen, Lärmminderungsmaßnahmen. Wir wollen, dass alle Verkehrswege durch das Stadtgebiet vor allem danach untersucht werden, ob sie Kinder-, Fahrrad- und Behinderten- und Altengerecht sind. Wir wollen eine behindertengerechte Stadt, alle Straßenführungen und Übergänge müssen daraufhin untersucht werden. Besonders dringend ist die Verbesserung der Situation am Bahnhof Walldorf, der von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern nicht benutzt werden kann. Wir wollen jetzt endlich im gesamten Stadtgebiet die schnelle und unbürokratische Einführung von Tempo 30. Alle in diesem Zusammenhang vorgesehenen Um- und Rückbaumaßnahmen im Straßenraum müssen mit Anwohnern, Zulieferern und Hilfsdiensten abgestimmt werden. Der Durchgangsverkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr, muss raus aus der Stadt. Die Buslinien müssen ausgebaut werden, eine ständige Werbung für diese Buslinien ist erforderlich. Der Einsatz von Kleinbussen und Sammeltaxis muss erprobt werden.
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Das gesamte Wahlprogramm der DKP/Linke Liste finden Sie hier: WAHLPROGRAMM Für attraktive Nahverkehrssysteme
Der öffentliche Personennahverkehr leidet nach wie vor unter einer Infrastrukturpolitik, die sich weitestgehend am Auto orientiert. Dadurch wird der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) noch immer nicht als attraktive Alternative zum Auto wahrgenommen. Der Verkehr soll nicht nur betriebs-wirtschaftlich, sondern auch volks-wirtschaftlich bewertet werden. Die Preise des ÖPNV sind viel zu hoch, weil nur auf die Kosten geschaut wird, aber nicht auf den volkswirtschaftlichen Nutzen. Das führt dazu, dass auch künftig immer mehr Autos auf den Straßen unterwegs sein werden. Dies gefährdet bereits heute die Lebensqualität der Kommunen in erheblichem Maße. Wir begreifen Mobilität als ein Menschenrecht. Menschen, die über kein Auto verfügen, sollen nicht auf Mobilität verzichten müssen. Wir fordern attraktive öffentliche Nahverkehrssysteme. Notwendig sind alternative Bedienungsformen wie Anrufsammeltaxen, Mini- und Rufbusse, Mitfahrzentralen und Carsharing. Wir streben einen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr an. Bereits jetzt dürfen aber die Fahrpreise die Fahrtkosten eines PKW auf keinen Fall übersteigen. Wir sind für eine Tarifgestaltung, die insgesamt deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen muss und darüber hinaus Subventionen für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger vorsieht. Nur so können z.B. auch Einzelfahrten zum Arbeitsplatz vermieden werden. Fahrpreiserhöhung im RMV lehnen wir entschieden ab. Fahrpreise müssen Anreiz sein, das Auto stehen zu lassen. Die Kahlschlagpolitik der Deutschen Bahn AG, die immer mehr Kommunen vom Bahnnetz abkoppelt, muss bekämpft werden. Wir setzen uns für die Verkürzung der Taktzeiten bei der S- Bahn und den Buslinien auf 15 Minuten ein. Wir wollen, dass umweltfreundliche Verkehrsarten (Bus-, Rad- und Fußverkehr) gefördert werden. Wir fordern dies nicht nur aus ökologischen, sondern vor allem auch aus sozialen Gründen. Fahrradfahren gewinnt an Bedeutung. Wir fordern seit vielen Jahren im Stadtparlament eine fahrradfreundliche Stadt und haben mit konkreten Vorschlägen viel erreicht. Wenn Radfahren sicher und bequem ist, gibt es Chancen, den innerstädtischen Autoverkehr einzuschränken. Trotz vieler Verbesserungsmaßnahmen - der Straßenverkehr wird die Kommunalpolitik auch in unserer Stadt noch lange beschäftigen. Möglichkeiten für den örtlichen Verkehr: Geeignete Verkehrsüberwachung, Warntafeln mit Geschwindigkeitsanzeigen. Gesicherte Fußgängerüberwege, Fahrradwege, Feinstaubmessungen, Lärmminderungsmaßnahmen. Wir wollen, dass alle Verkehrswege durch das Stadtgebiet vor allem danach untersucht werden, ob sie Kinder-, Fahrrad- und Behinderten- und Altengerecht sind. Wir wollen eine behindertengerechte Stadt, alle Straßenführungen und Übergänge müssen daraufhin untersucht werden. Besonders dringend ist die Verbesserung der Situation am Bahnhof Walldorf, der von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern nicht benutzt werden kann. Wir wollen jetzt endlich im gesamten Stadtgebiet die schnelle und unbürokratische Einführung von Tempo 30. Alle in diesem Zusammenhang vorgesehenen Um- und Rückbaumaßnahmen im Straßenraum müssen mit Anwohnern, Zulieferern und Hilfsdiensten abgestimmt werden. Der Durchgangsverkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr, muss raus aus der Stadt. Die Buslinien müssen ausgebaut werden, eine ständige Werbung für diese Buslinien ist erforderlich. Der Einsatz von Kleinbussen und Sammeltaxis muss erprobt werden.
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Das gesamte Wahlprogramm der DKP/Linke Liste finden Sie hier: WAHLPROGRAMM Für attraktive Nahverkehrssysteme